Entwicklung, Optimierung und Evaluierung aktiver und passiver optronischer Systeme

Abteilung Optronik (OPT)

Die Abteilung Optronik entwickelt und optimiert aktive und passive optronische Systeme und evaluiert ihre Leistung sowohl anhand von Experimenten als auch theoretischen Modellen.

Wir erforschen Methoden und erstellen mathematische Modelle für den Entwurf, die Bewertung und den Schutz innovativer elektro-optischer Sensoren. Mit unseren Laborauswertungssystemen und Prototypen neuartiger Erfassungsmethoden experimentieren wir mit aktiven und passiven optronischen Sensoren und Sensorsystemen, um deren Leistung und mögliche Anwendungen zu bewerten. Wir verwenden analytische und rechnerische Ansätze zur Modellierung der Sensoren und des Abbildungsprozesses, wobei wir auch Szenarien im thermischen Infrarot (IR) simulieren, um vorherzusagen, wie die Sensoren in verschiedenen Situationen funktionieren werden. Darüber hinaus untersuchen, bereiten wir Möglichkeiten zum Schutz des menschlichen Auges und der elektro-optischen Sensoren (visuell und IR) vor und bewerten sie, um zu untersuchen, wie Laserquellen optronische Systeme bedrohen könnten.

Unser TRM4-Wärmebereichsmodell kann die Leistung von Scannern und starren Wärmebildgeräten und Kameras berechnen, die VIS, NIR, SWIR und thermisches IR verwenden. TRM4 ist sowohl im militärischen als auch im zivilen Kontext wertvoll und wird laufend an die sich ändernden Anforderungen angepasst. Unsere OSIS- und TISIM-Modelle simulieren statische Sensorbilder. Sie ermöglichen es, bei der Evaluierung eines Bildgerätes qualitativ hochwertige Bildvorlagen durch reale Szenen zu ersetzen. Mit Hilfe fortschrittlicher Bildverarbeitung werden die Vorlagen so lange degradiert, bis das Ergebnis dem Bild, das das simulierte Gerät von der Szene zeigen würde, sehr nahe kommt. Die Sicherheitsanforderungen für Laser wie Hochenergielaser (HEL) stellen eine einzigartige Herausforderung dar - eine Herausforderung, für die wir unser dynamisches Wasseroberflächenmodell IOSB_WOM entwickelt haben. Um den Gefahrenbereich einer HEL abzuschätzen, muss das Reflexionsvermögen aller Objekte im untersuchten Feld bekannt sein, einschließlich der Oberflächen, die statistischen Schwankungen unterliegen. IOSB_WOM ermöglicht die Berechnung dieser Werte und wurde in Feldversuchen auf offenem Wasser validiert.

Projekte und Forschungsgruppen

 

Distante Vibrationsmessung von Windenergieanlagen

 

Ultrakurze Laserpulse

 

Sensorsimulation

 

Leitprojekt Quantum Ghost Imaging, QUILT

Weitere Informationen zur Abteilung Optronik

 

Publikationen

Hier finden Sie aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen aus der Abteilung sowie Links zur Übersicht früherer Jahrgänge.