Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

OAM

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OPTIK DER ATMOSPHÄRE UND METEOROLOGIE

 Der Einfluss der Atmosphäre im operationellen Gebiet gefährdet den Einsatz.

 

     
 Mountain Fire  Observatorium   Sensorik an der Küste

 

Moderne elektro-optische- und Lasersysteme erreichen im Einsatz nicht ihren technischen Leistungsumfang.

Die Umgebung verursacht eine Verschlechterung der möglichen Leistungen durch vielfältige physikalische Phänomene:

  • Transmissionsverlust durch Streuung und Absorption

  • Reduktion der Bild- und Strahlqualität durch Turbulenz

  • Verringerung der effektiven Reichweite durch Refraktion

 

Gute Sicht (Webcam) Gute Sicht (MWIR) Schlechte Sicht (Webcam) Schlechte Sicht (LWIR)

 


Es besteht die Notwendigkeit den Einfluss der instantanen und klimabiologischen Bedingungen in aktuellen und zukünftigen Einsatzgebieten der Bundeswehr zu untersuchen.

 

Weltweite Messung von Umgebungsparametern

 

Lösungsansatz ist die experimentelle Untersuchung und Modellierung der atmosphärischen Auswirkung auf abbildende, aktive und passive elektro-optische Systeme:

  • Charkterisierung der Atmosphäre/Umwelt

  • Entwicklung und Anwendung von atmosphärischen Modellen

  • Bewertung des atmospärischen Einflusses auf Lasersysteme

  • Reichweitenvorhersagen im operationellen Kontext

  • Entwicklung eines Sensor Performance Tools (SPT)

 

Das »Sensor Performance Tool« (SPT) berechnet räumliche Ausbreitungseffekte und generiert effektive Sensorleistungen auf Basis vorherrschender Umweltparameter. In Verbindung mit numerischen Wettervorhersagemodellen kann es zur taktischen Missionsplanung genutzt werden. Die Kenntnis der Leistungsfähigkeit eigener und gegnerischer Sensorik schafft die Möglichkeit Zeitfenster zu erkennen, in denen die eigene Sensorsuite der gegnerischen überlegen ist. Ein SPT kann genutzt werden, um den optimalen Sensor für eine bestimmte
Mission auszuwählen. Die Vorhersage von Sensorleistungen stellt die wesentliche Basis für die Gefährdungsanalyse dar, da es möglich wird zu bewerten, wie leicht eine eigene Plattform für gegnerische elektro-optische Sensorik zu erkennen ist.

 

 

Operationelles Sensor Performance Tool

 

 

 

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Dr. rer. nat. Karin Stein

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