Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Partner für EU-Forschungsprojekt SymbIoTe gesucht

Karlsruhe, 22.12.2017

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vernetzt verschiedenste Geräte vom Fernseher bis zum Feinstaubsensor. Die verfügbaren Daten sind jedoch über eine Fülle an verschiedenen Systemen und Plattformen verstreut. Wie können diese zusammengeführt werden, so dass daraus ein Mehrwert für Anwender entsteht? Dieser Herausforderung stellt sich das Projekt SymbIoTe – und ruft deshalb Player im IoT-Bereich dazu auf, sich um Fördergelder zu bewerben.

 

 

Fast jeder kennt die Staudarstellung in der Navigations-App. Wäre es nicht schön, wenn sich in ähnlicher Weise andere aktuelle Daten auf der Landkarte einblenden lassen würden, etwa die Feinstaubbelastung? So etwas macht das europäische Forschungsprojekt SymbIoTe möglich, ein Projekt zur Symbiose von IoT-Plattformen. Das genannte Beispiel vereint dazu alle IoT-fähigen Feinstaubsensoren auf einer großen Plattform mit Daten aus verschiedenen Städten.

Nachdem in einer ersten Runde drei konkrete Projekte finanziert werden konnten, läuft jetzt eine zweite Ausschreibung. Ziel des »Open Calls« ist es, zwölf Projekte zur Entwicklung mit IoT-Umgebungen zu finden, die mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert werden sollen. So sollen das bisherige Verbundsystem von IoT-Plattformen weiter ausgebaut und die Möglichkeiten anwendungs- und plattformübergreifender Lösungen demonstriert werden.

Teilnehmen können alle juristischen Personen vom Start-Up bis zum Forschungsinstitut, die im Bereich IoT-Plattformen, IoT-Gateways, Smart Devices, zugehörigen Smartphone-Apps oder Endnutzer-Communities tätig sind. Die Anträge sollten einen Bezug zu den Anwendungsbereichen haben, die bisher in symbIoTe behandelt werden. Dazu gehören Smart Cities, Smart Home/Office und auch der Bereich Bildung/Hochschule/Campus.

Die Ausschreibung läuft bis zum 31. Januar 2018. Bewilligte Projekte laufen über sechs Monate und starten im März 2018. Für potenzielle Antragsteller ist ein Webinar Mitte Januar 2018 geplant, um sie über die technischen Hintergründe zu informieren und bei der Angebotserstellung zu unterstützen. Alle weiteren Infos unter https://www.symbiote-h2020.eu/index.php/2nd-open-call/.

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe ist Teil des symbIoTe-Konsortiums und für die Entwicklung von Konzepten und Lösungen zur Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Plattformen zuständig. Dabei kümmert sich das Fraunhofer IOSB um das Anwendungsfeld rund um den Campus-Bereich.

 

Ansprechpartner: Reinhard Herzog, reinhard.herzog@iosb.fraunhofer.de, +49 721 6091-294