Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

FutureTex Basisvorhaben Smart Factory

Die Textilindustrie besitzt einerseits eine weit zurückreichende Geschichte, gehört gleichzeitig aber auch zu den globalen Wachstumsindustrien, auch mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte.

Bauer Das Basisvorhaben Smart Factory verfolgt das Ziel, ausgehend vom aktuellen Stand im Industriebereich Textil mit den damit verbundenen Besonderheiten, welche anhand von drei Fallbeispielen analysiert und beschrieben werden, die spezifischen Anforderungen ausgewählter Anwendungsfälle von Industrie 4.0 in der Textilindustrie (vernetzte Produktion, resiliente Fabrik, intelligente Instandhaltung, selbstorganisierende Logistik) herauszuarbeiten. Ermittelt werden branchenspezifische Bedarfe, existierende Probleme und Barrieren, um daraus konkrete Handlungsansätze und Potenziale abzuleiten. Als Ergebnis des Vorhabens sollen typische branchenspezifische Prozesse und Strukturen für eine Smarte Textilfabrik abgeleitet sein, die die Basis für Folgevorhaben bieten.

Das Fraunhofer IOSB erarbeitet im Rahmen des FutureTex Basisvorhabens Smart Factory (Teilprojekt Semantische Interoperabilität) Komponenten, Services, Infrastrukturen/Architekturen, Steuerungsprozesse und eine textilverarbeitungsspezifische Begriffswelt in Form einer Ontologie. Dies dient als Basis für die standardisierte Beschreibung von Textilmaschinen im Sinne von Industrie 4.0. Ausgangspunkt dafür sind die Fallbeispiele der Anwendungspartner

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Das Projekt Future Tex Basisvorhaben Smart Factory wird im Rahmen des Programms "Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bearbeitet. Ansprechpartner für das Projekt am KIT ist Herr Julius Pfrommer.