Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Content-Based Image Retrieval Demoversion

Content-Based Image Retrieval (CBIR) Testversion zur Suche von ähnlichen Bildern in einer Bilddatenbank | PatRe

Screenshot content-based image retrieval software Bildähnlichkeitssuche

 

  Testversion jetzt herunterladen:

  • Erstellen Sie lokal Ihre eigene Bilddatenbank
  • Durchsuchen Sie die Datenbank in Sekundenschnelle nach ähnlichen Bildern
  • Kein Internetzugriff erforderlich - alle Bilder bleiben auf Ihrem PC
  • Mehr Infos im Handbuch (PDF)

 Systemvoraussetzungen:

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows (Windows XP, Vista, 7, 8, 8.1, 10)
  • Arbeitsspeicher: ca. 2.5 GB je 100.000 Bilder.
  • Festplattenspeicher: ca. 1 GB je 1.000 Bilder benötigt.

Einschränkungen dieser Demoversion:

Die einzige Einschränkung dieser Demoversion besteht darin, dass beim Hinzufügen von Bildern zur Datenbank nur jeweils ca. 90% der ausgewählten Bilder verarbeitet werden. Für die kommerzielle Verwendung der Software muss die Vollversion erworben werden.

 

Aktuelle Version: 0.62 

  

 

 

Hintergrund 

Das Fraunhofer-Institut IOSB hat im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „FAST and efficient international disaster victim IDentification“ (FASTID) ein Softwaremodul für die inhaltsbasierte Bildsuche in Datenbanken entwickelt. Das Ziel der Software ist es, zu einem beliebigen Eingabebild in einer Bilddatenbank diejenigen Bilder zu finden, auf denen ebenfalls das auf dem Eingabebild abgebildete Objekt dargestellt ist. 

Die Software wurde vor dem projektbezogenen Hintergrund entwickelt, im Falle einer Katastrophe die Identifikation der Opfer schneller und effizienter zu gestalten. Die Aufgabe des IOSB war dabei, die Identifikation durch die automatische bildbasierte Wiedererkennung von Personen aufgrund von charakteristischen Bildbereichen wie z.B. Tätowierungen zu unterstützen. Die bisherige manuelle und dadurch subjektive und fehleranfällige Klassifikation der Tattoos in verschiedene Objektklassen wird dabei durch leistungsvolle Algorithmen des Image Retrieval ersetzt [1].

Das zugrundeliegende Prinzip der inhaltsbasierten Bildsuche lässt sich aber nicht nur auf Tattoobilder anwenden sondern auf beliebige Bilddaten. Um die Funktionsweise und die Leistungsfähigkeit moderner Bildähnlichkeitsverfahren auch außerhalb von Forschungsprojekten darzustellen wurde ein Teil der im EU-Projekt entwickelten Funktionalität in diese Demonstrationssoftware gekapselt.

Sowohl für die Erstellung der Bilddatenbank als auch für die Anfragebilder können dabei beliebige Bilder verwendet werden. Dadurch kann die  Technologie für unterschiedliche Anwendungsgebiete untersucht werden. Das Beispiel zeigt eine Anwendungsmöglichkeit, bei der Urlaubsbilder mit einem Anfragebild aus dem Internet (links unten) durchsucht wurden um gezielt die Bilder eines Objekts (Golden Gate Bridge) zu finden.

 

Die Forschung und die daraus resultierenden Ergebnisse wurden gefördert durch das siebente Europäische Forschungsrahmenprogramm FP7/2007-2013 unter der Fördernummer 242339.