Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

EyeTracking für bidirektionale Mikrodisplays

Am IOSB wird mit modernsten Technologien im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle gearbeitet. Bidirektionale Displays in Brillen ermöglichen die Erfassung der Pupille und damit der Blickrichtung, sowie das gleichzeitige Einblenden von Informationen für den Benutzer. Hierzu werden bidirektionale Mikrodisplays mit modernsten Optiken zu kompakten „See-Through Head-Mounted-Displays“ (See-Through HMD) kombiniert, welche völlig neue Wege der Interaktion und Anwendungsgestaltung ermöglichen.

 

 

Abb. 1: See-Through HMD mit integriertem bidirektionalen Mikrodisplay

 

Die Abteilung VID befasst sich u.a. mit der Detektion der Pupille und der Bestimmung der Blickrichtung, und entwickelt hierzu auf bidirektionale Displays speziell adaptierte Algorithmen, die den Rahmenbedingungen dieser gerecht werden.

 

Zudem entwickelt die Abteilung VID neue Interaktionstechnologien, die durch die Kombination von Eye-Tracking und See-Through Display auf kleinstem Raum erst ermöglicht werden.

 

Abb. 2: Interaktionskonzept zur augenbasierten Interaktion mit See-Through HMDs, „World Map“

 

Abb. 2 zeigt das Interaktionskonzept „World Map“. Bei dieser Anwendung bekommt der Nutzer nur einen Ausschnitt der Weltkarte im HMD angezeigt. Mit Hilfe seinen Augen, kann er die Position des Ausschnittes steuern.

Bei der Entwicklung kooperiert das IOSB mit Forschungspartnern aus der Fraunhofer Gesellschaft, sowie Technologielieferanten aus der Industrie in verschiedenen Forschungsprojekten.