Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Augmented Reality

Augmented Reality

Unter Augmented Reality (AR) versteht man im Allgemeinen die Erweiterung von Bildern oder Bildfolgen durch kontextbezogene Metainformation. Dies kann bereits eine einfache Einblendung sein, beispielsweise der Name der Straße, in der man sich befindet. Aber auch komplexe Anwendungen, in denen 3D-Modelle in die Szene projiziert, animiert und gerendert werden, gehören zum Stand der Kunst.

 

Am IOSB wird mit modernsten Technologien der Mensch-Maschine-Schnittstellten gearbeitet. Bidirektionale Displays in Brillen ermöglichen einerseits die Erfassung der Pupille und damit der Blickrichtung, andereseits können dem Benutzer Informationen direkt eingeblendet werden.

 

Die Abteilung VID befasst sich u.a.  mit der Bestimmung der Blickrichtung, um darauf aufbauend das Objekt zu bestimmen, das der Benutzer betrachtet. Die Objekte und die dort hinterlegte Information sind dabei bereits vordefiniert. Generell unterscheidet man hierbei zwischen markerlosen und markerbasierten Methoden zur Objektdetektion.

 

Bei markerlosen Methoden werden Methoden der Objekterkennung verwendet, um Objekte zu lokalisieren und zu identifizieren. Markerbasierte Verfahren hingegen bedienen sich bestimmter Muster, die in Form und Größe wohlbekannt und leicht zu detektieren sind. Am IOSB wurden eigens hierfür sog. MCMXT-Marken entwickelt, die selbst bei geringen Bildauflösungen noch eine zuverlässige Lokalisierung und Identifizierung (128 verschiedene Marken) erlauben.

 

 Bidirektionales Display:                                                            Eyetracker:                            

 

 

 

 

 

 

 

                                                                              

 ARtsense - Augemnted Reality im musealen Kontext:                       MCMXT-Marke: