Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB
Institutsteil Industrielle Automation

Nachwuchstalente bei Fraunhofer: Zwei Praktika haben Hanna überzeugt

Nachwuchstalente bei Fraunhofer: Zwei Praktika haben Hanna überzeugt

Wir haben Hanna Kattermann zum Interview gebeten: Die 16 Jährige Schülerin hat in diesem Jahr zwei Praktika bei uns absolviert und konnte Fragen stellen, Ausprobieren und einen Blick in ihre mögliche Zukunft bei Fraunhofer werfen. 

 

Hanna, wie alt bist Du und was machst Du als derzeitige Ausbildung?

"Ich bin 16 Jahre alt und bin Schülerin des Hermann Vöchting Gymnasiums in Blomberg."

 

Hast du Lieblingsfächer und welche Hobbies hast Du?

"Meine Lieblingsfächer sind Mathe, Physik und Sport und meine Hobbies sind Segelfliegen, Schwimmen, Reiten und Malen."

 

Was gefällt Dir an Naturwissenschaften?

"Es ist einfach alles logisch. Mit seiner Vorstellungskraft kann man die Dinge der Welt beschreiben."

 

Kannst Du dir vorstellen, etwas in der Richtung zu studieren?

"Ich weiß noch nicht genau, was ich genau studieren möchte - aber auf jeden Fall Richtung Technik, Informatik oder Maschinenbau."

 

Hat die Zeit bei Fraunhofer dich in diesem Interessenbereich bestätigt?

"Ja, weil die Arbeit Spaß gemacht hat und ich gesehen habe wie man sein Wissen anwenden kann. Für meine Facharbeit zum Thema Aerodynamik habe ich beispielsweise einige Dinge recherchieren können und Flügelprofile am 3D-Drucker ausgedruckt."

 

Was genau hast Du in deinen Praktika gemacht?

 "In meinem ersten Praktikum Anfang 2019 habe ich mit Python im Bereich des maschinellen Lernens und neuronaler Netze gearbeitet. In letzten Praktikum habe ich mit dem 3D Programm eine Halterung für Sensoren konstruiert, um sie auf einem Stativ anzubringen. Die besondere Herausforderung war, dass die Halterung relativ universell sein sollte, also mit unterschiedlichen Sensortypen kompatibel." 

 

Woran hattest Du am meisten Spaß?

"An dem Konstruieren an sich natürlich, weil ich gerne mit dem Programm gearbeitet habe. Aber auch das Ausprobieren um zum Ziel zu kommen hat mich motiviert. Und natürlich zu sehen, dass die eigene Enwicklung dann von Kollegen in der Forschung genutzt wird, freut mich natürlich. Das Team war sehr nett und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt."

 

Wie bist Du denn auf Fraunhofer in Lemgo gekommen?

"Durch meinen Vater. Er kennt beruflich Herrn Professor Jasperneite und die Abstimmungswege in Lemgo und im CIIT sind unkompliziert."

 

Können wir in zwei Jahren mit Dir rechnen?

"Ja, ich hätte definitiv Interesse daran. Ich müsste nicht umziehen und fachlich machen mir die Themen hier Spaß."

 

Vielen Dank für das Interview. 

 

 

 

Die 16-Jährige Hanna kann sich eine Zukunft bei Fraunhofer Lemgo vorstellen