Biometrische Auswertung unterstützt Suche nach Tätern

Multi-Biometriebasierte Forensische Personensuche in Lichtbild- und Videomassendaten (MisPel)


Videokameras sind heute an vielen sicherheitsrelevanten Orten standard. Mehr Bilder bedeuten aber nicht gleichzeitig mehr Sicherheit. Gerade bei der Aufklärung von Straftaten, für die zur Ermittlung der Täteridentität Videobilder herangezogen werden sollen, stehen die Ermittlungsbehörden vor erheblichen Herausforderungen. Derzeit am Markt befindliche unterstützende Softwarekomponenten und Videomanagementsysteme fokussieren primär auf effiziente und elaborierte Visualisierungsmöglichkeiten der Bilddaten und kaum auf die Bildinhaltsanalyse.

Ziel des Projekts MisPel ist es, eine unterstützende Softwarelösung für die zeitnahe Erkennung von ermittlungstechnisch relevanten Personen zu erarbeiten. Der Schwerpunkt der juristischen Forschungsarbeiten im Projekt liegt auf der Analyse der rechtlichen Voraussetzungen für die Erhebung, die Filterung und Übermittlung der Daten sowie der Gerichtsverwertbarkeit ausgewerteter Bilddaten. Ein geeignetes ganzheitliches Datenschutz- und Sicherheitskonzepts soll erarbeitet werden. Im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Forschung werden deshalb Musterkriterien für die Einhaltung der Privatsphäre sowie Strategien für nachhaltige Einsatzszenarien erforscht.

 

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Dr. Dieter Willersinn
Video Exploitation Systems

Fraunhoferstraße 1
76131 Karlsruhe

Telefon +49 721 6091-387
Fax +49 721 6091-233

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