GERTICO - Verteilte Simulation

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GERTICO - Verteilte Simulation

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung

Das Softwareprodukt GERTICO ist eine „Middleware“ für die Kopplung von Simulatoren. Sie implementiert den internationalen Standard HLA (High Level Architecture), der sowohl die Programmierschnittstellen als auch die Interaktionsregeln für das Zusammenspiel von Simulatoren definiert. GERTICO ist als eine Laufzeitumgebung (engl. run time infrastucture, RTI) zertifiziert, und wird in Kooperation mit der Bundeswehr kostenfrei bereitgestellt.

 

 

Kopplung von Simulatoren

Bei der simulationsgestützten Analyse werden Simulatoren eingesetzt, die in einem ausführbaren Modell einen Aspekt eines Systems für eine spezifische Fragestellung abbilden. Wenn nun für komplexere Fragestellungen mehrere Aspekte unterschiedlichere Systeme in ihrem Zusammenspiel untersucht werden sollen, müssen diese Simulatoren zu einem gekoppelten Simulationsverbund integriert werden. Man spricht in diesem Fall von einer integrierten Simulation. Es gibt auch den Fall, dass ein einziger Simulator bei sehr großen Modellen auf mehreren Rechnern ausgeführt werden muss, um durch die Nutzung vieler Rechenkerne und Speichereinheiten schnelleren Ausführungszeiten zu erreichen. Dabei spricht man von einer verteilten Simulation. In beiden Fällen, also der integrierten und verteilten Simulation, werden standardisierte und leistungsfähige Kommunikationsplattformen benötigt. Hierfür hat sich weltweit der HLA-Standard etabliert, den das Softwareprodukt GERTICO implementiert.

 

 

Verfügbarkeit

Die Software GERTICO steht grundsätzlich kostenfrei zur Verfügung, es ist jedoch eine Registrierung erforderlich. Sehr gerne unterstützen wir Sie bei allen Fragen der Kopplung von Simulatoren, oder speziell bei der Nutzung von GERTICO.

Kontakt

Reinhard Herzog
Informationsmanagement und Leittechnik

Fraunhoferstraße 1
76131 Karlsruhe

Telefon +49 721 6091-294
Fax +49 721 6091-413

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